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Dienstag, Mai 06, 2008
nur um das nocheinmal klarzustellen:
manchmal muss man entscheidungen treffen, die befremdlich erscheinen, aber notwendig werden. ich meine jetzt, entscheidungen, die freundschaften betreffen. im laufe eines lebens passiert es, das man freunschaften schliesst und freundschaften verliert. es gibt mannigfache gruende hierzu....zumeist lebt man sich auseinander, verliert sich aus dem auge. ...manchmal aber gibt man eine freundschaft auf, weil man feststellt, dass der eigene stellenwert voellig anders gesehen wird als man erwartet hatte, da man sich eingebildet hatte, er sei hoch genug angesiedelt. mal ein beispiel: da hat man nun seit nahezu 10 jahren den freundschaftlichen kontakt zu einem menschen, man hat sich kennengelernt und man hat eine menge "investiert" an gefuehl und zeit. man hat allabentliche botschaften ausgetauscht, telefoniert etc....und nun feiert der mensch einen wichtigen geburtstag, der es wert gewesen waere, auch einige kilometer der anreise in kauf zu nehmen.......aber man steht nicht auf der umfangreichen gaesteliste....und warum? weil der gastgeber es vorzieht, einer moeglicherweise unangenehmen situation aus dem wege zu gehen, die ihn eigentlich selbst wenig tangiert, eine situation, die nur mich betreffen wuerde und der ich selbst gelassen gegenueberstehe. nur um dieser situation aus dem wege zu gehen muss ich zurueckstehen......zugegeben, das hoert sich jetzt stark beleidigt an....und natuerlich trifft mich das. aber doch nicht so arg, dass ich in argonie ausbreche. ich werde lediglich zugunsten eines anderen freundes zurueckgestellt. damit ist mein stellenwert festgelegt und ich muss auf diese freundschaft verzichten. ...und das tue ich also.....und hoffe, das kann so respektiert werden.