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Samstag, März 08, 2008
normalitaet erreicht....
der absturz ist ueberwunden. es dauerte nicht lange und alle symptome sind geschwunden. heute also wieder normalitaet. gottseidank....ich glaube, ich war mal ein paar tage todsterbenskrank. ach, wenn das immer so einfach waere...
noch eine neuigkeit erreicht mich...phi wird das jumalis nun abgeben und
ab april als teilhaber dieses
etablissement betreiben....
frau Y hat die quittung fuer ihr und becks machtgeilheit...,vielleicht
begreift sie nun, dass sie die wahl nicht gewonnen hat. die genossen
waren sich noch nie einig....und
eine
neuwahl wird gegebenenfalls das aus fuer die spd in hessen bedeuten. der
teufel ist ein eichhoernchen und mit etwas zufall und gequetsche koennen
sich die gruenen waehler bei roland wiederfinden. die linke ist
enttaeuscht ueber die entwicklung der frau Y und sollte sich auf saubere
oppositionsarbeit einstellen....neuwahlen kaemen aber grad gelegen, man
koennte noch einige sessel erobern, da bin ich sicher. nur bitte keine
weitere bindung an die spd, das schadet mit sicherheit....es kommt der
tag, da werden sie alle die linke akzeptieren muessen. bis dahin koennen
sie sich noch ein wenig deklassieren und die linke als kommunisten und
sed-partei beschimpfen...haben sie seinerzeits genauso mit den gruenen
gemacht...die sich dann gekonnt anpassten, nachdem sie geerbt
hatten....nur nicht die dicke jutta, die radelt trotz erbschaft noch
immer durch frankfurt und bleibt ein unbequemer talk-gast...wenn sie mal
geladen ist.
Zersetzte Partei ohne Zentrum
Von Franz Walter (spiegel-online)
Die Hessen-Krise legt es schonungslos offen: Die deutsche Sozialdemokratie steht plötzlich ohne Mitte da - einzigartig in ihrer Geschichte. Zu geordneter, strategischer Politik ist sie nicht mehr in der Lage. Schuld sind Kurt Becks einsame Entscheidungen. Und seine Rivalen von der SPD-Rechten.
Göttingen - Man hat in den vergangenen Jahren schon oft große und größte Krisen der SPD kommentieren müssen. Insofern sträubt man sich fast dagegen, abermals in Kassandrarufe zu verfallen. Aber im Moment ist die Situation für die Sozialdemokraten in der Tat ziemlich verfahren, der Zustand nahezu trostlos.
SPD-Chef Beck: Zog es in der Not zur Linken
Natürlich, das ist nicht einfach das Ergebnis taktischer Ungeschicklichkeiten eines überforderten Pfälzer Regionalpolitikers der vergangenen Wochen. Das wird man so in den nächsten Tagen überall zwar in die Öffentlichkeit hineinposaunen - weil Beck mittlerweile geradezu als Inkarnation von Tollpatschigkeit, Provinzialismus, Überforderung herumgereicht wird und in Zeiten schwieriger komplexer Verhältnisse wunderbar als Buhmann vom Dienst taugt. Es wird für ihn schwer werden, aus diesem Klischee (das wie alle Klischees nicht grundlos zustande gekommen ist) wieder herauszufinden.
Aber die Ursachen der sozialdemokratischen Misere liegen natürlich tiefer. Der Zersetzungsprozess dieser Partei begann längst in den Jahren der Vor-Vorgänger Becks.
Vor allem in der Ära Schröder-Müntefering hat sich die Parteiorganisation, traditionell der Stolz und Rückhalt dieser Partei, in rasantem Tempo desintegriert. Und es war verblüffend, fast schmerzhaft zu verfolgen, wie sich kaum jemand in der SPD darum geschert hat, kaum jemand der Entwicklung konzeptionell entgegenzusteuern versuchte.