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Freitag, Februar 15, 2008
grau und kalt..
..und schon wieder ein amok-lauf... der steuerzahler stuetzt die
ibs-bank in milliardenhoehe weil die manager das geld verzockt haben. da
offensichtlich die vielverdiener wenig steuern zahlen trifft es
wiedermal die arbeitende bevoelkerung, die sicherlich wenig geld zum
spekulieren zur verfuegung hat. politiker, die solche massnahmen
beschliessen, sitzen in den vorstaenden der banken,
logischerweise....aber machen wir uns nichts vor, alles geht rechtens
zu....es ist eigentlich eine abart der sklavenhaltung, nur wurde die
peitsche durch gesetze und verordnungen ersetzt....und wie zumeist,
schweigt die masse der sklaven, nein, sie beklatscht die aktionen auch
noch.
so gesehen, arbeiten die amoklaeufer auf der falschen ebene....
London
errötet wegen deutscher Venus
Soll
man da lachen oder weinen? Weil die Londoner Verkehrsbetriebe ihren
Fahrgästen keine nackte Haut zumuten wollen, verbannten sie nun ein
Poster der "Venus" von Lucas Cranach dem Älteren.
London
- Nee, klar: Viel hat sie ja nicht an, die Gute. Sie trägt eine
Halskette, ein verführerisches Lächeln und ein Nichts von einem Schleier
vor ihrer Scham. Andererseits: Die Dame ist doch schon knapp 500 Jahre
alt! Egal, findet die Londoner U-Bahn. Die nackte Lady sei zu anstößig
und daher muss es heißen: Raus hier.
Um wen - oder vielmehr was - es geht? Um nichts
weniger als um ein Plakat mit der "Venus" darauf. Das Ölgemälde von
Lucas Cranach dem Älteren entstand 1532 und soll ab dem 8. März mit rund
70 anderen Werken des Künstlers als Leihgabe des Frankfurter Städel
Museums in einer Ausstellung in der Royal Academy zu sehen sein.
Und
weil es ja immer eine feine Idee ist, U-Bahn-Pendlern einen etwaigen
Kunstgenuss auch plakativ nahe zu bringen, entschloss sich das Museum,
die Schau des berühmten Renaissance-Malers (1472-1553) in der Londoner
Tube ordentlich zu bewerben: Mit einem Poster, das eines seiner
bekanntesten Werke zeigt - eben jene "Venus".
Die Londoner Verkehrsbetriebe fanden das nun unanständig und verbannten das Ausstellungsplakat. Ihre Begründung: Die nackte Haut könnte die Reisenden in der "Tube" verstören. "Millionen von Menschen nutzen jeden Tag die Londoner U-Bahn und sie haben keine Wahl, was für Werbungen sie dort sehen wollen", erklärte ein Sprecher der Verkehrsbetriebe. Das Poster verstoße gegen die Statute, "Männer, Frauen oder Kinder in sexueller Art und Weise darzustellen". Die Royal Academy solle das Design überdenken.