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Samstag, Dezember 15, 2007
aus der new york times vom 7.12.2007
+++Drei Beispiele "islamischer Justiz" gingen in der letzten Woche durch die Weltpresse: die Verurteilung eines 20-jährigen Mädchens, das vergewaltigt worden war, zu 200 Peitschenhieben in Saudi Arabien, die Verurteilung einer Lehrerin im Sudan zu Gefängnis, weil sie es zuließ, dass Schüler ihren Teddy Mohammed nannten, und Fatwas gegen Taslima Nasrin in Indien. Wo waren eigentlich in diesen Fällen die Stimmen der "gemäßigten Muslime" zu hören?, fragte sich Ayaan Hirsi Ali am Freitag in der NYT. "Ich wünschte, es gebe mehr gemäßigte Muslime. Zum Beispiel wünschte ich mir mehr geistige Führung von dem berühmten muslimischer Theologen der Mäßigung Tariq Ramadan. Aber angesichts wirklichen Leidens, wirklicher Grausamkeit im Namen des Islams ist die erste Reaktion all jener Organisationen, die um das Bild des Islams bekümmert sind, stets Leugnung. Wir hören, dass die Gewalt nicht im Koran steht, dass Islam Frieden heißt, dass solche Aktionen eine gewaltsame Aneignung des Islams durch Extremisten seien - und so weiter. Aber die Beispiele häufen sich."+++
brauchen wir das in deutschland?