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Mittwoch, September 12, 2007
ein kleiner denkfehler, oder?...
...hatte versucht, mit der digicam ein video zu drehen...und stellte zu
dem zweck die cam hochkant.... nun liegt das video auf der seite und ich
find ums verrecken nichts, das ding zu drehen...dabei faellt mir ein,
dass das drehen eh nix bringt, weil dann das format nicht mehr stimmen
kann. ..also: die digicam immer in normalhaltung benutzen, beim filmen !
die
website
wurde
gestern grad so fertig... (ich fuerchte, es handelt sich um eine art
vertriebsmanagement, das dem schneeballsyste*m nachempfunden ist. die
begeisterungsfaehigkeit meines kunden fuer die sache ist erschreckend,
aber ich traue ihm zu, die sache gekonnt zu handeln.)... und heute muss
ich mich dringlich um den bonner kunden küemmern...hier wird die zeit
knapp. allerdings heut in der fruehe noch rasch einige dinge erledigen,
einkaufen, apotheke und schwimmbad, ganz auf die schnelle...in frankfurt
am eschersheimer turm malt ein spanier die haessliche fassade im
illusions-stil...da muss ich auch nochmal unbedingt vorbei um einige
fotos zu schiessen....wann komme ich eigentlich dazu, einige neue
objekt-bilder zu kreieren?
es sei noch erwaehnt, dass gestern abend
bei maischberger der herr schaeuble und unter anderem der d. cohn-bendit (blog)
zu gast waren....und den daniel halte ich fuer den einzigen 68er, der
seinen prinzipien treu blieb. ...und dann die ueberraschung: herr
cohn-bendit sieht die auslaenderpolitik aehnlich, wie meine ansichten
dazu sind.....( seine publikationen zu diesem thema sind allerdings
etwas contraer, moeglicherweise weil er als realo die meinung den
gegebenen umstaenden anpasst, ich meine , im positiven sinne von
flexibilitaet!).... ich bin schon erleichtert, das er nicht in die
rechte ecke gestellt wurde... den herrn schaeuble hat er uebrigens recht
freundlich behandelt...er hatte auch keine universalloesungen zur hand
und hat verstaendniss ueber die komplizierten entscheidungen des
innenministers geaeussert in der frage der terroristenbekaempfung.
treffend sagte ein angehoeriger eines
t-anschlag -opfers, dass die
ursachenbekaempfung vorrang haben muesse.....abzug aller
imperialistischen kraefte aus arabischen staaten...
das neue statement der linken und warum ich sie keinesfalls unterstuetze:
Einwanderung
Etwa ein Fünftel der Bevölkerung in Deutschland hat einen so genannten „Migrationshintergrund“. Bei diesen 15,3 Millionen Menschen handelt es sich um (Arbeits-) MigrantInnen, SpätaussiedlerInnen, Eingebürgerte, Asylberechtigte usw. Ein Drittel von ihnen hat keine eigene Migrationserfahrung mehr, d.h. sie sind in Deutschland geboren. Rechtlich gelten knapp 7 Millionen Menschen als „Ausländer“, denn sie leben hier ohne deutschen Pass, durchschnittlich seit ca. 17 Jahren, vielfach schon in der zweiten oder dritten Generation.
Erst vor wenigen Jahren setzte sich in der offiziellen Politik die Erkenntnis durch, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Der Charakter der Politik bleibt jedoch repressiv, denn das Thema der „Integration“ wird mit neuen Formen der Ausgrenzung und Sanktionsdrohungen verknüpft. Eine Öffnung soll es nur in Bezug auf besonders qualifizierte Fachkräfte und finanzkräftige InvestorInnen aus dem Ausland geben. Eine solche Migrationspolitik nach den Kriterien der „Nützlichkeit“ lehnt DIE LINKE. ab.
MigrantInnen sind für uns keine „Gäste auf Zeit“. Sie sind auch keine Bedrohung für die öffentliche Sicherheit oder gar die „Kultur des Abendlandes“, sondern ein fester und unwiderruflicher Bestandteil des gesellschaftlichen Lebens in Deutschland. Unser politischer Ansatz geht von den Interessen dieser Menschen aus, die nicht zu Objekten der Verwaltung oder wirtschaftlicher Interessen gemacht werden dürfen. Wir wollen ihre Rechte und Chancen stärken. „Integration“ ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe – und keine Frage individuellen Versagens, das mit Ausweisung bestraft werden müsste.
DIE LINKE. fordert:
* Das Recht von MigrantInnen auf Familien- und
Privatleben darf nicht eingeschränkt werden. Die Möglichkeit des
Familiennachzugs muss sowohl Kinder – mindestens bis zum Erreichen der
Volljährigkeit – als auch gleich- und andersgeschlechtliche
LebenspartnerInnen sowie Familienangehörige zweiten Grades, zu denen
enge Bindungen bestehen, einschließen. * M
enschen, die vor
Menschenrechtsverletzungen, Kriegen, politischer Verfolgung usw.
geflohen sind, dürfen nicht an der Grenze abgewiesen oder aus
Deutschland abgeschoben werden. Auch darüber hinaus soll es individuelle
Rechtsansprüche auf Einwanderung geben, die transparent und
nachvollziehbar ausgestaltet sind.
* umfassende politische
Partizipationsmöglichkeiten, vor allem das aktive und passive Wahlrecht
für alle, die ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland haben, sowie
gleiche Rechte beim Zugang zum Arbeitsmarkt.
* Alle Kinder, die hier
geboren werden und deren Eltern ihren Lebensmittelpunkt in Deutschland
haben, sollen die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Die Praxis der
Einbürgerung muss erleichtert und eine Mehrfachstaatsbürgerschaft
grundsätzlich ermöglicht werden.
* Benachteiligende Gesetze
müssen aufgehoben und wirksame Anti-Diskriminierungsgesetze geschaffen
werden. Entsprechende Leitstellen gegen Diskriminierung und Rassismus
sollen es in allen Bundesländern geben.