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Donnerstag, August 30, 2007
ron-paul-als-gefahr-fuer-israels-kriegsplaene/ vote for ron paul
ron pauls statements.....seine meinung nach themenbereichen
http://www.youtube.com/RonPaul2008dotcom
http://bavaria-for-ron-paul.blogspot.com/2007/08/berlin-ron-paul-2008-meetup.html
http://politblog.net/allgemein/ron-paul-als-gefahr-fuer-israels-kriegsplaene.htm
Das Thema Ron Paul wird nicht nur hier auf dem Blog weiter heiß diskutiert. Ich will Pauls Standpunkte zu diversen Themen noch einmal zusammen fassen: Er ist absolut und unverrückbar für die Verfassung. Was in der Verfassung steht wird gemacht, was nicht darin steht wird nicht gemacht. Punkt. Er ist gegen das System der privaten Zentralbank Federal Reserve (FED). Er ist gegen die Einkommenssteuererhebungsbehörde Internal Revenue Service (IRS), und würde sowohl die FED als auch den IRS sofort abschaffen wenn er im Amt wäre. Dies würde die finanzielle Situation der Amerikaner immens verbessern.
So strikt wie Paul sich an die Verfassung hält, so hält er sich auch an das Gebot einer Regierung, die nicht größer dimensioniert ist als nötig.
Damit ist er unbedingt gegen die bislang betriebene gigantische Staatsverschuldung, für einen ausgeglichenen Staatshaushalt und damit verbunden auch für eine wie auch immer dimensionierte Kürzung der Sozialprogramme.
Aber diese Philosophie des “small government” geht weit über den finanziellen Aspekt hinaus und schließt auch die Opposition gegen den Wust an Vorschriften und Einschränkungen mit ein, den man heute in den USA und anderen Ländern findet.
Beim Thema 9/11 ist Paul der einzige aus der Reihe der republikanischen Präsidentschaftskandidaten der darauf hinweist, dass islamischer Unmut gegenüber den USA in der Außenpolitik der selben auch genügend Legitimation findet. Er erzählt nicht wie andere US-Politiker das Märchen vom “they hate us cause we’re free”. Andererseits hat Paul bislang nie öffentlich den Verdacht geäußert, es könne sich bei den Anschlägen von 9/11 um eine Form von False-Flag Terror handeln und er hat während den TV-Debatten von der Täterschaft Osama Bin Ladens gesprochen. Die offizielle Untersuchung hat er jedoch als Vertuschung bezeichnet.
Außenpolitisch liegt für Paul die Priorität auf dem Gedanken, dass weder die Verfassung noch die Moral die USA dazu legitimieren, Weltpolizist zu spielen. Er ist klar gegen jegliche unnötige militärisch Intervention der USA und gegen Einmischung in regionale Angelegenheiten.
Und hier nun kommt der Aspekt Israel ins Spiel.
Die israelische Führung, wenn man davon ausgeht dass sie auch weiterhin ihre Politik auf Unrecht und Krieg stützt, ist auf Hilfe und Einmischung der USA dringend angewiesen. Nicht nur im UNO-Sicherheitsrat, nicht nur in punkto Finanzhilfe, sondern auch konkret militärisch.
Wenn Israel sich bedroht fühlt, dann liefert es eben gefälschte Informationen über angebliche Massenvernichtungswaffen und platziert Spione im Pentagon, die die Informationen an die richtigen - da selbst sich nach einem Krieg sehnenden - Stellen weitergeben.
Dieses Vorgehen wird auch untermauert wenn man bedenkt, dass die große Mehrheit der israelischen Bevölkerung momentan im Falle scheiternder Verhandlungen über das zivile Atomprogramm des Irans von den USA erwartet, den Iran militärisch anzugreifen.
Ron Paul stellt also mit seiner klaren antiinterventionistischen Haltung eine Gefahr für die weiteren Kriegspläne Israels (und natürlich auch Amerikas) dar. Deutlich machte er das in eigenen Worten in seiner Rede zur Abstimmung über eine Resolution vom letzten Sommer, die den damaligen Libanonkrieg behandelte und Israel deutlich favorisierte:
“Ich erhebe mich hier in Opposition zu dieser Resolution, von der ich überzeugt bin dass sie mehr Schaden anrichtet als Gutes tut.
Ich stimme mit der Resolution ein, was die Verurteilung von Gewalt angeht. Aber ich bin davon überzeugt, dass wir durch die Einmischung in die Konflikte anderer Länder und die Kommunizierung von solch deutlichen Aussagen wie die in dieser Resolution vorgesehenen diesen Krieg eher anheizen als eingrenzen und dies irgendwann auf uns zurückfallen wird.
Herr Vorsitzender, ich folge einer Außenpolitik die sich antiinterventionistisch nennt. Ich glaube nicht dass wir die USA sicherer machen wenn wir uns in Konflikte anderer Regionen einmischen. Die Verfassung gibt uns wirklich nicht das Recht, Weltpolizist zu spielen oder in fremden Konflikten für eine Seite Partei zu ergreifen. Wenn man sich diese Resolution durchliest hat man den Eindruck, alle Terroristen seien auf einer Seite und alle Opfer und Unschuldige auf der anderen. Ich halte dies für unfair, besonders wenn man die sehr viel höhere Zahl der zivilen Opfer auf libanesischer Seite (verglichen mit den zivilen Opfern in Israel) betrachtet. Ich empfehle eher neutral zu bleiben anstatt Partei zu ergreifen, aber letzteres ist genau das was diese Resolution vorsieht.
Ich war damals schon im Kongress in den frühen 80er Jahren, als amerikanische Marines in den Libanon geschickt wurden. Ich hielt hier Reden bevor sie dort hingeschickt wurden, als sie dort hingeschickt wurden und bevor sie getötet wurden. Jedes Mal machte ich mich dafür stark, sich nicht in den Konflikt einzumischen.
Ronald Reagan sagte als er die Truppen schickte, wir würden nicht kehrt machen und weglaufen. Doch dann, nachdem die Marines getötet wurden, überdachte er seine Politik. Als er einige Jahre später nach seinem Amtsende seine Biografie schrieb, schrieb er Folgendes:
‘Wenn wir unsere Politik überdenken würden bevor unsere Leute sterben, dann wären wir auf jeden Fall besser dran. Wenn diese Politik neutraler gewesen wäre, wären diese 241 Marines heute noch am Leben.’
Herr Vorsitzender, es ist nicht falsch die Tatsache zu bedenken dass wir nicht in jedem einzelnen Kampf involviert sein müssen. Das war der Schluss zu dem Reagan kam, und er war kein Feind Israels. Er war ein Freund Israels. Aber er kam zu dem Schluss dass im Nahen Osten das Chaos herrscht. Lassen Sie mich seine Worte noch einmal wiederholen. Er kam zu dem Schluss ‘die Irrationalität des Nahen Ostens hat uns dazu gezwungen, unsere dortige Politik zu überdenken’. Ich finde dass diese Worte heute noch wichtiger sind als zum Zeitpunkt ihrer Veröffentlichung.”
Man kann nun von Pauls Philosophie der Nichteinmischung halten was man will, Fakt ist dass diese Philosphie für Kriegstreiber in Israel brandgefährlich ist, ist doch deren wichtigste Vorbedingung eben jene amerikanische Einmischung.
In einem anderen Artikel kann man sich ebenfalls ein Bild über Pauls Vorgehensweise gegenüber Israel machen:
“Wenn man die Leute (im Nahen Osten) fragen würde welches Land in der Region Massenvernichtungswaffen besitzt, eine Politik der unterdrückerischen Besatzung betreibt und immer wieder Resolutionen des UNO-Sicherheitsrates ignoriert, dann würde die große Mehrheit Israel antworten.”
“Die Dollars und Waffen (der USA) werden gegen die Palästinenser verwendet während die palästinensischen Gebiete schrumpfen und die israelischen Gebiete expandieren.”
Es ist absolut sicher, dass ein Präsident Ron Paul diese irrsinnige Finanzhile an Israel umgehend herunterfahren würde.
Festzuhalten bleibt nun als Konsequenz der Analyse dieser Worte, dass sich Paul nicht nur im amerikanischen Militärisch-Industriellen Komplex und dem Establishment beider Parteien Feinde macht, sondern auch in Kreisen israelischer Kriegstreiber.
Die Israellobby weiß das natürlich schon lange. Bereits 1996 sagte Paul angeblich über sie:
“Die bei Weitem mächtigste Lobby von der bösen Sorte in Washington ist die israelische Regierung. (Die Israellobby) unterdrückt Kritik”
Wie die Lobby auf Paul zu sprechen ist lässt sich gut bei der Betrachtung dieser Veröffentlichung der terroristischen Jewish Defense League erkennen:
“Congressional Haters of Israel (Israelhasser im Kongress)
Folgend
eine Liste von amerikanischen Senatoren und Kongressabgeordneten, die
bei der Abstimmung einer Israel unterstützenden Resolution vom 2. Mai
2002 mit ‘Nein’ gestimmt haben. Es ist die Pflicht eines jeden
amerikanischen Unterstützers Israels, dafür zu sorgen dass diese
Individuen wenn sie zur Wiederwahl stehen besiegt werden.
(…), Ron Paul (Republikaner, Texas), (…)”
Und David Horowitz, einer der pathologischen Israel-Apologeten, schreibt über Paul:
“Ron Paul (…) ist eine Schande. Er hat einen Krieg gegen Amerikas Krieg gegen den Terror geführt, Hand in Hand mit den Linken, und gegen den israelischen Staat, der die Demokratie an der Frontlinie dieses Krieges bildet.”
Dass Paul für die Kriegspläne der israelischen Führung ein Problem darstellt und von der Israellobby aufs Korn genommen wird ist jedenfalls ein weiterer Grund dafür, ihn zu unterstützen. Diesen Worten nach zu urteilen dürfte es mit ihm als Präsident jedenfalls keine weiteren Kriege für Israel geben (und auch nicht für den amerikanischen Militärisch-Industriellen Komplex), während beispielsweise Barack Obama bereits jetzt mit den Füßen scharrt um gegen den Iran vorzugehen.
DaRockwilda
Dieser Eintrag wurde am Montag, den 21. Mai 2007 von DaRockwilda geschrieben und in die Kategorie Allgemein eingeordnet. Du kannst alle Kommentare zu diesem Artikel mit dem RSS 2.0 Feed beobachten. Du kannst eine Antwort hinterlassen, oder durch einen Trackback auf diesen Artikel verlinken.